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Dabei müssen wir äusserste Vorsicht
walten lassen. Ein Unfall wäre fatal, sind es doch 500
km, auf denen wir niemanden treffen sollen. Manchmal müssen
wir auch längere Passagen durch den dichten Wald unsere
gesamte Ausrüstung umtragen.
Tiere
kreuzen unseren Weg
Der tropische Regenwald ist sehr artenreich.
Trotzdem ist es oft kaum möglich, die gut getarnten Insekten
oder die scheuen Säugetiere dort zu beobachten. Wir treffen
manchmal auf Kapibaras, die einem riesigen Meerschweinchen
gleichen. Oft begleiten uns Rudel von Riesenottern, die mit
ihren lauten schnatternden Rufen auf uns aufmerksam machen.
Tonaufnahmen der vielfältigen Geräusche aus dem
Regenwald begleiten die Bilder. Riesige Anacondas sind anzutreffen,
die träge am Ufer ihren Verdauungsschlaf halten. Auch
einen Tapir und grosse Flussschildkröten treffen wir
auf dem Essequibo.
die
Nächte im Dschungel
Mit Regis haben wir einen fürsorglichen
Begleiter und einen guten Freund gefunden. Abends paddelt
er hinaus |
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auf den Fluss,
um für uns leckere Fische zu angeln. Denn nachts schlafen
die Piranhas, die nicht zu den kulinarischen Leckerbissen
zählen. Regis erzählt uns Geschichten und Sagen
der Wapishana-Indianer und amüsiert uns mit seinen fröhlichen
Gesängen.
die
Ankunft in Apoteri
Lange wusste man bereits in der kleinen Siedlung
Apoteri von unserer Tour. Doch keiner hat wirklich an einen
Erfolg geglaubt. Umso verwunderter werden wir bei unserer
Ankunft empfangen. Das ganze Dorf feiert und jede Familie
braut ihren eigenen Parakari. Dazu wird Kassawa gekaut, in
einen grossen Topf gespuckt und vergoren. Das süffige
Gebräu ist uns eine willkommene Abwechslung nach dem
wochenlangen Flusswasser und beschert allen einen ordentlichen
Rausch. Von wegen kein Alkohol in Indianergebiete...
Karanambo
Zum Abschluss besuchen wir noch die Karanambo-Ranch.
Sie wird von Dianne, einer bezaubernden alten Lady, einer
Nachfahrin der früheren schottischen Siedler in der Rupununi-Savanne
betrieben.
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