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Bruno Manser - ein Leben für
die Penan
Obwohl
bei uns kaum jemand etwas über diese kleine Volksgruppe
weiss, ist es einem Schweizer zu verdanken, dass die Weltöffentlichkeit
auf das radikale Vorgehen der malayischen Regierung und die
durch mafiöse Strukturen verbundenen Holzkonzerne aufmerksam
geworden ist. Insgesamt 6 Jahre lebte Bruno Manser mit den
Penan im Regenwald. Als die Abholzung immer weiter fortgeschritten
ist und den Lebensraum der friedlichen Waldbewohner immer
mehr zerstört wurde ist er zurückgekehrt in die
Schweiz, um sein Anliegen in die Welt zu tragen. Im Jahr 2000
ist Bruno bei seinem letzten Besuch auf unerklärliche
Weise verschwunden. Die möglichen Hintergründe seines
Verschwindens und seine Arbeit, die Situation der Penan heute
und ihre verzweifelten Versuche, durch Blockaden der Holzfällerpisten
ihr Überleben zu sichern werden ausführlich dargestellt.
die
grosse Schneise
Noch
vor wenigen Jahren wussten die Penan, wie man durch die Wälder
bis ins Kelabit-Hochland gelangt. Doch
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heute ist das Gebiet
bereits zerstört. Wir fahren mit einem Geländewagen,
soweit es die inzwischen schon wieder verfallene Holzfällerpiste
zulässt. Zu Fuss gelangen wir über alte Pfade durch
die Berge der Tamu-Abu-Range ins 1000 m hoch gelegene Kelabit-Hochland.
Zumindest hier ist die Welt noch scheinbar in Ordnung. In
den steilen Bergregionen ist eine Abholzung wegen technischer
Schwierigkeiten bisher kaum lukrativ.
Grenzübertritt
mit Schwierigkeiten
Obwohl wir ein gültiges Visum für
Indonesien besitzen dürfen wir den kleinen Grenzposten
im Inneren Borneos nicht passieren. Die Grenze ist nur für
Anrainer geöffnet. Wir lassen unser gesamtes Gepäck
im indonesischen Grenzort Long Bawan, um uns auf den Weg zur
nächsten malayischen Flugpiste in Bakelalan zu machen.
Wenige Tage später sind wir wieder vor Ort, nachdem wir
die halbe Insel auf dem Luftweg über einen internationalen
Grenzübergang umrundet haben. Luftaufnahmen zeigen zur
Musik von Enigma das Ausmass der Regenwaldzerstörung.
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