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Insel der Kopfjäger
Borneo, das ist doch gefährlich.
Dieses Vorurteil muss erst einmal relativiert werden. Die
Zeiten der Kopfjäger sind seit mindestens 50 Jahren vorbei
und gefährliche Raub-tiere oder giftige Schlangen sucht
man fast vergeblich. Die wirkliche Gefahr im Regenwald sind
die morschen Bäume, die oft unvermittelt umstürzen.
So ist besonders die Wahl des Schlafplatzes sehr genau vorzunehmen.
mit
dem Fahrrad durch den Norden
Was als Radreise geplant war, wird schon bald
zur Trekkingtour. Mit dem Rad lerne ich das Land und seine
Bewohner kennen, finde mich aber meist auf gut ausgebauten
Strassen in grossflächigen Kahlschlaggebieten oder Plantagen
wieder. Eine Querung der Insel auf schlammigen Holzfällerpisten
zeigt dann auch gleich die Grenzen dessen, was mit dem Rad
noch machbar ist.
der höchste Gipfel Südostasiens
Zu Fuss geht es durch sämtliche Klima-
und Vegetations-zonen hinauf auf das traumhaft schöne
Granitplateau des |
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Mt.
Kinabalu. Bizarre Felsspitzen ragen in den Himmel über
dem Südchinesischen Meer. moderne
Städte und einsame Strände
Einerseits
gibt es in Malaysia noch ursprüngliche Regenwaldgebiete,
auf der anderen Seite befinde ich mich in einem modernen Staat,
der eine rasante Entwicklung durchmacht. Augenfällig
wird das an der modernen Architektur der Küstenstädte.
Auch die höchsten Wolkenkratzer der Erde stehen in Malaysia.
Abseits der Städte kann man sich dagegen gut an einsamen
Traumstränden erholen.
Mulu-Nationalpark
Der
erst 1977 gegründete Nationalpark ist für mich der
schönste in Ostmalaysia. Unseren Plan, die unberührten
Waldgebiete des unabhängigen Sultanats Brunei bis zum
Mulu-Park zu durchqueren scheitern an der Unmöglichkeit,
die Grenzen legal zu passieren.
Höhlenwelt
Mulu
Im
Mulu-Park geht es in die Unterwelt. Hier befinden sich
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