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Die
ersten westlichen Entdecker der riesigen südostasiatischen
Insel haben einst die Botschaft nach Hause gebracht, ein Gibbon
könne sich von einer Küste zur anderen durch die
Bäume hangeln, ohne jemals den Boden zu berühren.
Dass das heute nicht mehr so ist, wird schon
beim Anflug auf eine der modernen Küstenstädte deutlich.
Schon bald stellt sich heraus, dass die Fahrradtour durch
unberührte Regenwälder zu einer Fahrt auf Asphaltstrassen
durch Kahlschlaggebiete und Plantagen mutiert. Also werden
auf einer zweiten Reise gezielt die Gebiete erkundet, in denen
ich noch das ursprüngliche Borneo zu finden hoffe. Die
Besteigung des höchsten Berges Südostasiens zählt
dabei zu den touristischen Höhepunkten.
Wirklich abenteuerlich ist die Durchquerung
Borneos zu Fuss und mit dem Schlauchboot. Nur mit einheimischen
Führern der Penan-Nomaden ist eine Orientierung überhaupt
möglich. Doch immer wieder stossen wir auf die Auswirkungen
der Abholzung.
Ein abschliessender Besuch des Maliau-Beckens,
eines der letzten unberührten Gebiete Borneos zeigt die
Vielfalt der Tierwelt und die Wasserfälle in den tiefen
unzugänglichen Schluchten des Kraters.
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