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keine Strassen. Die Bewohner haben sich gegen einen Anschluss an das italienische Strassennetz ausgesprochen. So herrscht hier eine wunderbare Ruhe in den modernen, aber in traditioneller Bauweise errichteten Dörfern mit ihren etwas eigenartigen Bewohnern.

Bergamasker Alpen

Kaum bekannt und wenig erschlossen präsentiert sich das letzte grosse Massiv am Südrand der Alpen in seiner wilden Schönheit. Extreme Niederschläge machen ein Fortkommen aber nur noch schwer möglich. So verbringe ich immer mehr Zeit auf den Almen und treffe gerade als einziger Gast bei strömendem Regen im Rifugio Briosci ein, als der Hüttenwird seinen 60. Geburtstag feiert. Hier, 2200 Meter über dem Comer See komme ich dann dank des anhaltend schlechten Wetters doch noch in den Genuss farbenprächtiger Lichtstimmungen.

 

Resinelli

Ich verbringe noch zwei Nächte in einer undichten Biwakschachtel mit Blick auf den Comer See und die Po-Ebene. Mehrmals schlägt der Blitz in die Aluminiumkonstruktion ein. Weiter unten auf der Resinelli-Hochebene findet gerade ein Oldtimer-Motorradrennen auf der engen Bergstrasse statt. Hier sind es nur noch 1000 Meter steil hinunter nach Lecco, wo die Alpen abrupt enden und mit einem Bad im traumhaft schönen Lago di Como die Überquerung der gesamten Alpen einen angenehmen Abschluss findet.

 
 
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